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Wenigstens im Ausland wird sauberer berichtet.

March 4, 2018

https://www.telegraph.co.uk/news/2018/03/04/italian-election-country-goes-polls-latest-news-results-forecast/?li_source=LI&li_medium=li-recommendation-widget

 

Heute also der große Tag in Italien. Genügend Artikel dazu in der deutschen Presse gelesen, da war aber nichts Neues dabei. Die Tonart gegenüber der Bewegung ist immer gleich. Sind denn unsere Journalisten so einfallslos, fällt ihnen nichts Besseres ein, als die Fünf Sterne immer nur populistisch zu nennen.

 

Da erfreute mich ein Beitrag im "Telegraph" viel mehr. Da kann man erkennen, was der Unterschied zwischen Objektivität und Voreingenommenheit ist.

"Die Italiener gehen in eine Wahl, die nach einer von Wut über die lustlose Wirtschaft, hohe Arbeitslosigkeit und Einwanderung geprägten Kampagne politischen Stillstand bringen könnte. Als die Wahllokale um 7 Uhr morgens öffneten, sagten die Meinungsforscher voraus, dass der ehemalige Premierminister Silvio Berlusconi und seine rechtsextremen Verbündeten sich als größter Block im Parlament herausstellen würden, aber eine Mehrheit verfehlen würden.Die Anti-Establishment-Fünf-Sterne-Bewegung scheint die größte einzelne Partei zu sein, die von Unzufriedenheit über festgefahrene Korruption und wachsende Armut profitiert, während die regierende Mitte-Links-Demokratische Partei (PD) auf dem dritten Platz hinterherhinkt.

 

 

Die Begegung wird hier folglich als "Gegen-das Establishment" gerichtet gesehen und auch so genannt. Diese Bezeichnung trifft das Wesen des Movimento viel besser als unsere plakative Zuordnung als populistisch oder Gegen-Alles-Bewegung. Bravo, Telegraph.

 

"Die Bewegung, angeführt von dem 31-jährigen Luigi Di Maio, war besonders erfolgreich darin, die Unzufriedenheit im unterentwickelten Süden anzusprechen und versprach einen monatlichen universellen Lohn von bis zu 780 Euro für die Armen, so schreibt der Journalist für den Telegraph.

 

Vergleicht man diese Aussage Luigi Di Maio betreffend mit der des Korrespondenten der Süddeutschen Zeitung, Oliver Meiler, ist schnell zu erkennen, was mich wieder und wieder an der Berichterstattung für Deutschland irritiert.

 

Meiler schreibt, eine erstaunliche Figur sei auch der Chef der Fünf Sterne, Luigi Di Maio, 31. Di Maios Befähigung, das Land gescheit zu regieren, sei ungefähr gleich groß wie die eines zufälligen Praktikanten. Seine Partei werde wohl dennoch die meisten Stimmen gewinnen.

 

Ist das eine Aussage, die Herrn Meiler zusteht? Liefert er eine nachvollziehbareBegründung für sein Urteil? Nein, Herr Meiler, tut mir leid, das ist kein objektives Berichten mehr.

 

Hier der Link zu Herrn Meilers Bericht aus Italien

 

 

 

Klare Mehrheit für Populisten und Rechte,26. Februar 2018, 12:49 Uhr

Italien Klare Mehrheit für die Irrwitzigen

http://www.sueddeutsche.de/politik/italien-demonstrationen-faschismus-1.3882124

 

 

 

 

 

 

 

 

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